Donnerstag, 7. August 2008

Besuchermarathon, Ep. 1:Die "Dänen" in Estland

Lieber Leser,
Wie alles schließlich wirklich angefangen hat, das weiß keiner mehr so genau. Was aber feststand war, dass ich nach meiner Baltikumreise nicht viel Zeit zum Erholen hatte. Denn es stand Besuch an. Jenny und Fritz, die zur Zeit ihren FSJ/Zivi-Dienst in Dänemark leisten, haben sich für ein paar Tage nach Estland gewagt. Kennen gelernt haben Marlene und ich die zwei auf unserem Vorbereitungsseminar in Weimar. Auf Anhieb haben wir uns gut verstanden und zum Schluss eher im Spaß uns vorgenommen, uns gegenseitig zu besuchen. Dass dies aber Wirklichkeit werden sollte, damit hat dann doch keiner so wirklich gerechnet. Auf einmal jedoch hatten Jenny und Fritz Flugtickets nach Estland in der Hand, saßen im Flieger und ich machte mich nach Tallinn auf, um sie abzuholen. Und dann fingen auch schon 5 lustige, unterhaltsame und einfach nur fröhliche Tage unter nun “internationalen” Freiwilligen an. Aber auch ein bisschen von Estland haben wir den beiden näher bringen wollen, und dabei doch so einige kulturelle Unterschiede festgestellt. Ein geübter Este schafft mehr als nur 1 ½ Kohuke pro Tag, man reißt sich niemals im Bus das Ticket selbst am Automaten ab (wenn doch, gibt’s Haue vom Fahrer) und das mehrmalige Essengehen in der Woche ist in Estland völlig normal (Zitat Jenny: “ Was?!?! Wir gehen schon wieder essen?!?!?!!?!??!”). Gut gestärkt vom estnischen Essen und mit vielen Eindrücken aus Tartu, Tallinn und Haapsalu machten sich Jenny und Fritz nach den paar Tagen wieder auf den Weg nach Kopenhagen.
Ein Wiedersehen in Deutschland steht auch schon wieder an. Im September müssen wir alle wieder gemeinsam die Seminarbank in Weimar drücken….




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