Die freien Tage zwischen den Jahren wurden sinnvoll für einen Trip nach Hiiumaa, Estlands zweitgrößte Insel, genutzt.
Am 26. Dezember ging es in aller Frühe (ja, wir haben einen Knall! ^^) zum Bus, der uns von Haapsalu aus direkt in die Inselhauptstadt Kärdla bringen sollte. Mit einer kleinen gemütlichen Fähre ging es dann über die Ostsee - bei grauem Wetter
In Kärdla angekommen, suchten wir unser Gästehaus. Die Lagebeschreibung war eher etwas abenteuerlich - “hinter der Kivijüri Statue” - aber dennoch haben wir unsere Unterkunft sofort gefunden. Na ja, zumindest fast - einmal sind wir direkt daran vorbeigelaufen….^^
Das niedliche Gästehaus wird von einer sehr netten Frau und ihrem Sohn geleitet. Da im Winter eher nicht so viel los ist auf Hiiumaa, waren wir ganz alleine in diesem Haus und konnten uns somit ungestört ausbreiten. Wir entschieden uns dennoch für ein Dreierzimmer - Doppelbett mit zusätzlich ausziehbarem Sofa.
Ganz erwachsen und sehr demokratisch haben wir über die Bettenverteilung entschieden - na ja, und das Glück beim Feuer-Stein-Papier spielen lag wohl eindeutig nicht auf Marlenes Seite. ^^ Sie erfüllte halt dann den “Kinderpart”^^.
Unsere Gastgeber verliehen uns sogar ihr Auto, sodass wir die Insel wirklich in all ihren Ecken erkunden konnten. Und hierzu ein Auto zu haben war nicht nur sinnvoll und auch wirklich wichtig, es brachte uns auch noch so einigen Spaß. Allen voran natürlich mir, da ich fahren durfte - und das sogar noch mit einem Geländewagenverschnitt über Stock und Stein…. Es hat einfach nur mega viel Spaß gemacht. ^^
Mit Sprit und Fotoapparaten bewaffnet fuhren wir kreuz und quer über die Insel. Von einem Leuchtturm zum anderen mit Zwischenstopps an wunderschönen Sandstränden.
Besonders in einen Strand haben wir drei uns dann spontan verliebt - den so genannte “Surf paradiis”. (Bitte Achtung bei der Aussprache! Auf estnisch heißt es [suuuuuurrrrrrrrrrrrf paaaradiiiiis] )
Den einzigen kleinen Mängel den unsere Reise aufwies, blieb dann wohl dem Wetter zu zuschreiben. Die Sonne hat sich nur ein einziges Mal blicken lassen. Und das war in Emmaste, einem Dorf im Süden der Insel, das laut Reiseführer ein Umweg nicht unbedingt wert sei. Für uns schon - alleine nur um einmal in den Tagen die Sonne gesehen zu haben.
Am Freitag (28.12.) ging es dann schließlich wieder nach Haapsalu zurück. Barbara fuhr gleich weiter nach Tallinn und Marlene und ich packten aus und um - am nächsten Tag ging es schließlich Richtung Norden. Helsinki lässt grüßen.
Bis zum nächsten Blog,
Cathleen
1 Kommentar:
Hey Cathleen, sag mal lebst du noch? Es kommen ja gar keine neuen Einträge mehr
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